Im Juni 2006 besuchte ich mit einer Freundin den Aussichtsturm auf dem Pyramidenkogel in Kärnten. Von dort hatten wir eine schöne Sicht auf die Kärntner Berglandschaft und auf den Wörthersee.
Schon als Schüler las ich begeistert vom Aussichtsturm am Pyramidenkogel. Nur die deutlich sichtbare Treppe außen rum hielt mich damals davon ab ihn zu erstürmen, denn so mutig war ich damals noch nicht.
Nun, wie sich heraus stellen sollte, gab es ohnehin einen Lift im Turm und die Treppe war nur für Notfälle gedacht. Aber jetzt mal der Reihe nach.
Nach längerer Anfahrt gelangten wir mit dem Auto zu einem von den drei Parkplätzen, die sich unweit vom Aussichtsturm erstreckten. Vom Parkplatz waren es nur mehr ein paar Meter bis zur Kasse, wo wir Eintrittskarten kauften. Zusätzlich spendierten wir 2 Euro für ein kleines Heftchen, das einem die umliegenden Hügel erklärte.
Dann ging es mit dem nicht sehr großen Lift nach oben. Dieser wurde von einen Mitarbeiter bedient, so dass wir uns ein wenig über die Bauweise des Turms unterhalten konnten.
Oben angekommen gingen wir dann an der tiefsten Plattform raus und prallten gleich auf die sehenswerte Szenerie der umliegenden Kärntner Bergwelt.
Auch der Wörthersee lag in seiner ganzen Länge vor uns. Deutlich konnte ich die Halbinsel Maria Wörth erkennen, deutlich auch eine kleine Segelregatta, die gerade dabei war, sich aus dem Hafen in den See einzufädeln.
Nachdem wir uns an den Kärntner Bergen satt gesehen hatten, gingen wir noch zwei Etagen höher und wagten erneut einen Blick in die Tiefe.
Merkwürdigerweise erschient mir der Turm an der einen Seite deutlich höher als auf der anderen Seite, was aber Quatsch ist. Ich erklärte es mir dann damit, das auf der einen Seite die Hütten des darunter liegenden Streichelzoos kleiner waren als die Verkaufsstände auf der anderen Seite und somit das Auge ganz einfach getäuscht wurde.
Getäuscht hatte ich mich auch insofern, als ich eigentlich ein Restaurant an der Spitze des Turmes erwartet hatte. Aber dafür war gar kein Platz und somit fuhren wir mit leicht knurrenden Magen wieder hinunter.
Später erfuhren wir, dass der Aussichtsturm bald erneuert werden soll. Dann würde der etwa 100 Meter hohe Turm auch über ein Cafe verfügen.
Unten wurden wir noch mit Fotos von uns überrascht, diesmal waren die Fotografen wirklich gut versteckt. Aber die dafür verlangten 5 Euro wollte ich lieber in einer nahe gelegenen Buschenschenke umsetzen und so geschah es dann auch...
Weitere Reisenotizen und Links
Webseite des Aussichtsturms