Im November 2008 besuchte ich mit einer Gruppe die Sebastianikirche im weststeirischen Söding und besichtigte dort einen Hochaltar aus bemalten Stein.

Die Kirche befand sich gleich neben der Packer Bundesstrasse auf einer kleinen Anhöhe. Sie wurde um 1508 errichtet und dem Pestpatron St. Sebastian geweiht.

Bei strömenden Regen näherten wir uns der Kirche, die in diesem Jahr gerade ihr 500 jähriges Jubiläum gefeiert hatte. In der Regel sehen Kirchen in Jubiläumsjahren immer gut aus, egal wie alt sie sind.

Und so war es auch bei dieser. Gleich beim Betreten des Kirchenraums fiel mir die Statue des Sebastian auf, der sich zwar auf einem fixen Sockel befand, der Sockel jedoch war auf Rädern gelagert.

So stelle ich mir einen Wanderheiligen vor. Die beiden Seitenaltäre waren auch bemerkenswert. Nicht nur von der Ausführung, sondern auch von ihrer Geschichte.

Sie standen ursprünglich wo anders, gelangten dann aber in die Sebastianikirche. Von dem ursprünglichen Flügelaltar ging das Mittelteil verloren, so dass nun die restlichen Flügel als Seitenaltäre dienen.

Der Hochaltar hingegen war aus bemalten Stein gefertigt und zeigte eine Darstellung der Anna-Selbdritt.

Zurück nach oben

Weitere Reisenotizen und Links
Sebastianikirche

© Impressum

 

Symbolfoto
1 Symbolfoto

Mehr Reisenotizen über
Steiermark

Bildnachweis
Travelwriter (1)