Im Dezember 2008 besuchte ich im Wien Museum eine Ausstellung über das imaginäre Reisen im 19. Jahrhundert.
Ich besuchte die Ausstellung mit einer Freundin. Ursprünglich wollte ich mir eine Ausstellung mit Werken von Leonardo da Vinci ansehen, aber Frau wollte nichts mit Technik zu tun haben.
So wählten wir eine Ausstellung über den Zauber der Ferne, über eine Zeit, wo die Menschen noch ganz ohne Kino auskommen mussten.
Alte Bekannte waren für mich eine Auswahl von Kosmoramen, die von Sattler angefertigt worden waren. Diese hatte ich schon im Sattler Panorama in Salzburg gesehen.
Nicht ganz neu waren für mich das Kaiser Panorama, eine Anlage von 25 Guckkästen mit Stereoskopen, die mich in die Welt von Japan und Ostasien entführten.
Doch um die Jahrhundertwende begnügte man sich nicht nur mit gemalten Panoramen und Guckkästen. Man baute ganze Welten aus Stein und Holz auf.
Und das war für mich die Überraschung bei diesem Ausstellungsbesuch. Zum Beispiel zeigten mir Fotos, das man um die Jahrhundertwende doch tatsächlich ein adriatisches Dorf an den Stadtrand von Wien gebaut hatte.
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