Im Rahmen eines Spazierganges durch Graz besuchte ich mit zwei Bekannten die Murinsel und genoss einen Kaffee in dem dortigen Café.

Nachdem wir unsere Spaziergang auf dem Grazer Schlossberg beendet hatten und diesen mit der Standseilbahn wieder verlassen hatten, spazierten wir zur Murinsel.

Diese befand sich ein paar Meter nördlich des Grazer Kunsthauses und war im Wesentlichen eine auf dem Wasser schwimmende Stahlkonstruktion.

Ich war wie immer erstaunt, wie geräumig diese Insel auf dem doch eher schmalen Stadtfluss angelegt worden war. So gab es neben einem Café auch eine Arena und einen Klettergarten.

Die Arena wirkte allerdings winterlich verlassen und eine hölzerne Bude wirkte etwas deplaziert auf dieser Sehenswürdigkeit in Graz.

Rasch suchten wir die Wärme des Cafés auf. Dieses war gut besetzt und war innen recht freundlich ausgestattet. Ich war froh darüber, denn ich erwartete mir keinen besonderen Ausblick.

Durch die Lage der Insel knapp über der Wasseroberfläche sitzt man ja quasi unter den Sehenswürdigkeiten. Durch die Verglasung konnte ich aber die Kanonenbastei des Schlossberges doch gut erkennen.

Und während wir nun unseren Kaffee schlürften paddelte ein Kanufahrer quasi auf Augenhöhe vorbei. Und zwar gegen den Strom.

Gegen den Strom paddeln macht mich immer etwas nachdenklich. Man paddelt und paddelt und paddelt und wenn man mal Pause macht darf man wieder von vorne anfangen.

Nachdenklich machten mich auch die Löffel in dem Café. Die waren seltsam verbogen. Das lässt zwei Vermutungen zu: Besonders ausgefallenes Design oder Uri Geller war vor kurzem Gast.

Wir klärten diese Frage aber nicht mehr. Uns drängte es zur nächsten Station unseres Spazierganges: Das Grazer Kunsthaus oder der 'Friendly Alien' wie wir gerne sagen.

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Murinsel
1 Grazer Murinsel

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