Im Mai 2009 besuchte ich das ehemalige Minoritenkloster in der oberösterreichischen Stadt Wels und besichtigte dort die archäologische Sammlung der Stadt Wels.
Das Minoritenkloster war im 13. Jahrhundert von den Welser Polheimern gegründet worden. Ich selbst lernte es im Jahre 2000 im Rahmen der OÖ Landesausstellung über die 'Zeit' kennen.
Seit 2001 zeigte nun das Museum auf rund 1.000 m² Ausstellungsfläche eine archäologische Sammlung über die Urgeschichte, die Frühgeschichte und die Römerzeit in Wels.
Ich selbst besuchte das Museum in erster Linie wegen seinen Sammlungen und Darstellung über die Römerzeit. Diese waren durch Rekonstruktionen besonders sehenswert.
So konnte ich mir einzelne Werkstätten und Wohnbereiche in 1:1 Rekonstruktionen ansehen. Die Strasse zwischen den Werkstätten bildete auch taktiles Erlebnis, die Holprigkeit spürte ich bin in den letzten Zeh.
Eine Zeitleiste über die Frühgeschichte und ersten Jahrhunderte nach Christi Geburt empfand ich als sehr gelungen, stelle sie die Ereignisse in allen Kontinenten gegenüber.
Das half mir ein wenig bei der noch stark ausgeprägten Schwäche nur über die Geschichte von Europa Bescheid zu wissen, während zum Beispiel Afrika noch weitgehend geschichtslos für mich geblieben war.
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