Terme Olimia: Saunieren unter der Erde

Innerhalb des Wellnessbereichs Orhidelia

Unser Kleinbus nähert sich der Therme, die sich aber durch ihre eigenwillige Konstruktion zunächst geschickt unseren Blicken entzieht. Zwar können wir eine Reihe von Appartmenthäuser und einen zeltartigen Aufbau erkennen, das typische Gepräge eines Spas mit verglaster Halle oder Außenbecken fehlt. Wo sind sie?

Die Antwort: Bei der Neuausrichtung der Therme haben sich die Architekten darum bemüht, diese zu einem großen Teil mit der Landschaft zu verschmelzen. Das lässt mich neugierig werden, doch zunächst erkunden wir die Umgebung. Eine Besichtigung der Therme ist erst für den nächsten Morgen geplant.

Und die Zither spielt dazu

Nach der Besichtigung eines Wildparks und einer der ältesten Apotheken Europas gönnen wir uns am Abend noch einen Absacker in der Bar Barago. Ein Zitherspieler verwöhnt uns mit klassischen Melodien und schon bald endet dieser Tag mit Erzählungen über den Dritten Mann und der dazugehörigen Filmmusik.

Exotisch wie eine Orchidee

Zeitig am Morgen nehmen wir das Frühstück ein. Eine Besichtigung der Therme Orhidelia steht auf dem Programm. Orhidelia heißt auf Deutsch Orchidee. Eine passende Bezeichnung. Der Ort wirkt ähnlich exotisch rätselhaft wie so manche seltene Orchidee. Die barocken Spiegel im Umkleidebereich geben das Gefühl jederzeit auf eine geheimnisvolle Schönheit mit venezianischer Maske zu treffen.

Die Räumlichkeiten wirken auch auf eigentümliche Art und Weise organisch. Entlang der Gänge stehen exotische Blumen, grauweiße Skulpturen erinnern an Überresten von Tieren aus der Urzeit, wie man es von einem Naturkundemuseum kennt.

Schwimmen mit Musik

Das Außenbecken ist in einer tiefen Senke eingelassen, die gleichzeitig auch für Tageslicht auf das Innenbecken sorgt. Eines der Becken ist sogar mit Beschallung unter Wasser ausgestattet. Ich überlege mir verschmitzt, was passieren würde, wenn man die Filmmusik von „Der Weiße Hai“ einspielen würde? Würden wir uns erschrecken?

Saunieren mit Mascherl

Wir schreiten weiter zum Saunabereich. Zeittafeln kündigen zahlreiche verschiedene Arten von Aufgüssen an. „Einmal Aufguss, bitte!“, war gestern. Heute schwitzt man zu auf der Haut geschmolzener Schokolade oder man wählt alternativ Honig.

Plakate von Saunameisterschaften erregen meine besondere Aufmerksamkeit. Männer in schicken Anzügen zeigen, was sie als Saunameister draufhaben. Ich bin erstaunt. Treten die wirklich mit Mascherl um den Hals in der Sauna auf?

Diese Frage bleibt offen. Unser Kleinbus hupt zum Aufbruch. Eine Fahrt in den Norden Sloweniens steht auf den Plan. Es erwartet uns der Besuch in einer Therme inmitten von Bergen. Wir sind gespannt.

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Literaturtipp (Werbung)

Danksagung

Der Besuch erfolgte auf Einladung der Therme und wurde von Best Press Story organisiert.