Im Mai 2009 besuchte ich das Uhrenmuseum in Wien und lernte interessante Uhren von innen und außen kennen.

Nach dem Besuch einer Ikebana Vorführung blieb mir noch etwas Zeit und ich beschloss diese Zeit sinnigerweise in einem Museum für Uhren zu verbringen.

Das Museum befindet sich in einem Altwiener Gebäude, das noch auf spätmittelalterlichen Grundmauern steht. Es verfügt über eine der bedeutendsten Sammlungen seiner Art in Europa.

Ich kam zufällig zu einer vollen Stunde ins Museum und so begleiteten mich die Schläge zahlreicher Standuhren, Kommodenuhren und sonstiger Uhren auf meinen Weg.

Dieser Weg führte mich über eine schmale Wendeltreppe in drei Stockwerke wobei ich von den ältesten Uhren beginnend langsam in das 20. Jahrhundert hinauf stieg.

Bei den ausgestellten Uhren gefielen mir besonders die Bilderuhren, wo das Zifferblatt irgendwo in der abgebildeten Landschaft versteckt war. Meistens am Kirchturm.

Die ausgestellten Kuckucksuhren waren so weit offen, dass ich den Mechanismus gut erkennen konnte der dafür sorgte dass der Kuckuck pünktlich erschien.

Bei der großen Sammlung an Armbanduhren des 20. Jahrhunderts fielen mir besonders eine Spionageuhr mit Notizblock und eine Fliegeruhr für Bombenschützen auf.

Insgesamt war es eine schöne Zeitreise beginnend von den alten Uhrwerken in den Kirchtürmen bis zu den heutigen Armbanduhren.

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