
Unter der Leitung von Peter Cook und Colin Fournier entstand im Kulturhauptstadtjahr 2003 das Kunsthaus Graz. Seine ungewöhnliche Form ermöglicht die Präsentation von übergroßen Kunstwerken und verschaffte ihm den Spitznamen „The Friendly Alien“.
A museum a day keeps the boredom away

Unter der Leitung von Peter Cook und Colin Fournier entstand im Kulturhauptstadtjahr 2003 das Kunsthaus Graz. Seine ungewöhnliche Form ermöglicht die Präsentation von übergroßen Kunstwerken und verschaffte ihm den Spitznamen „The Friendly Alien“.

Das Römermuseum in Wien steht direkt über den Resten der Tribunenhäuser des Legionslagers Vindobona. Schautafeln und Kleinfunde erzählen über die verschiedenen Aspekte des römischen Lebens auf dem Boden des heutigen Wiens.

Das Römisch-Germanische Museum (RGM) in Köln zeigt Fundgegenstände aus der antiken Zeit der Stadt. Ein zentrales Ausstellungstück ist das Dionysosmosaik, über dem das Museum auf der Domplatte errichtet wurde. Seit 2019 wird das Museum saniert.

Die Kaiserliche Wagenburg in Wien befindet sich in der ehemaligen Winterreitschule von Schloss Schönbrunn. Trotz ihrer Nähe zum kaiserlichen Schloss ist sie heute kein Teil davon, sondern bildet einen Standort des Wiener Kunsthistorischen Museums (KHM).

In den Räumen eines ehemaligen Bankgebäudes zeigt das Bank Austria Kunstforum renommierte Kunstausstellungen. Ein eigener Ausstellungsbereich befindet sich im ehemaligen Tresor des Geldhauses.

Das Wien Museum ist ein Universalmuseum mit zahlreichen Standorten im Wiener Stadtgebiet. Sein Haupthaus befindet sich am Karlsplatz. Alle weiteren Außenstellen verteilen sich großteils auf ehemalige Musikerwohnungen und archäologischen Stätten.

Das Papyrusmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien befindet sich in einem Kellergeschoss der Neuen Hofburg. Anhand zahlreicher Papyri erzählt das Museum über das Leben in Ägypten von der Zeit der Pharaonen bis zum Beginn der arabischen Herrscher.

Das Museum für niedersächsische Volkskunde, Landes- und Stadtgeschichte wurde in den Jahren 1903/07 von Architekt Alfred Sasse im Stil des Historismus erbaut. Ursprünglich hieß diese Institution Vaterländisches Museum, wurde aber 1928 nach seinem Gründer Wilhelm Bomann umbenannt.
Als die römischen Legionen auf dem Gebiet des heutigen Westfalen in das Gebiet der freien Germanen eindrangen, legten sie eine Reihe von Marschlagern entlang der Lippe an. Das LWL-Römermuseum in Haltern am See zeigt Fundstücke aus diesen Lagern.

Die Kunst- und Naturalienkammer wurden Anfangs des 18. Jahrhunderts von August Hermann Franke angelegt. Heute gilt diese Sammlung als die einzige vollständig erhaltene barocke Wunderkammer Europas.