Mendelssohn-Haus in Leipzig

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Mendelssohn-Haus in Leipzig

Das Mendelssohn-Haus befindet sich in der Goldschmidtstraße 12 in Leipzig und ist das einzige erhaltene private Wohnhaus des Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy. Heute dient es als Museum, das Leben und Werk Mendelssohns zeigt.

Historische Bedeutung

Das Haus wurde 1844 im spätklassizistischen Stil erbaut und bewahrte weitgehend seine ursprüngliche Struktur. Mendelssohn und seine Familie lebten dort von 1845 bis zu seinem Tod 1847. Das Museum wurde zum 150. Todestag Mendelssohns eröffnet und wird von der Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Stiftung betrieben.

Museumshighlights

Die ehemalige Wohnung zeigt: original Möbel, Autographen, Briefe, Notenausgaben und einige Aquarelle Mendelssohns. Das Arbeitszimmer des Komponisten, in dem er u.a. das Oratorium Elias schrieb, ist authentisch erhalten.

Im historischen Musiksalon finden regelmäßig Sonntags-Matineekonzerte statt.
Auf dem Gelände gibt es einen Garten sowie einen großen Kammermusiksaal in der erhaltenen Remise. Eine Erweiterung 2014 brachte interaktive Installationen, z. B. virtuelles Dirigieren, und moderne Ausstellungstechniken.

Ausstellung Fanny Hensel

Im Obergeschoss befindet sich eine Dauerausstellung über Mendelssohns ältere Schwester Fanny Hensel. Sie war selbst eine bedeutende Künstlerin der Romantik und tauschte sich mit ihrem Bruder schöpferisch aus. So schuf sie über 250 Lieder und wurde durch Klavierzyklen wie ‚Das Jahr‘ (1841) bekannt.

Weitere Rollen des Museums

Das Mendelssohn-Haus ist Teil der Blaubuch-Kulturstätten Deutschlands und der Leipziger Notenspur. 2018 erhielt es das Europäische Kulturerbe-Siegel als bedeutender musikalischer Standort. Darüber hinaus dient es als Heimat des Internationalen Kurt-Masur-Instituts.

Quellen / Weiterführende Links

  • Link Beschreibung des Mendelssohn-Hauses auf Wikipedia
  • Link Offizielle Webseite der Mendelssohn-Stiftung

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