
Das Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim (RPM) ist ein kulturhistorisches Museum, nach seinen Gründern Roemer und Pelizaeus benannt wurde. Es entstand aus zwei privaten Sammlungen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts und versteht sich heute als Weltmuseum.
Ägyptische Sammlung
Sie stellt die bekannteste Sammlung des Museums dar. Sie geht auf den Sammler Wilhelm Pelizaeus zurück und zählt zu den bedeutendsten ägyptologischen Sammlungen Europas. Besonders hervorzuheben sind gut erhaltene Mumien, Reliefs, Skulpturen und Alltagsgegenstände aus dem Alten Ägypten.
Altamerikanische Sammlung
Einen weiteren international beachteten Schwerpunkt bildet die altamerikanische Sammlung. Die Objekte stammen vor allem aus präkolumbischen Kulturen Mittel- und Südamerikas und dokumentieren Religion, Machtstrukturen und Alltagsleben dieser Gesellschaften.
Ethnologische Bestände
Sammlungen aus Afrika, Asien, Ozeanien und Amerika zeigen kulturelle Ausdrucksformen, Rituale und soziale Ordnungen verschiedener außereuropäischer Gesellschaften und begründen damit den Anspruch, das Roemer- und Pelizaeus-Museum als Weltmuseum zu sehen.
Stadt- und Regionalgeschichte
Ergänzend präsentiert das Museum archäologische Funde und kulturhistorische Objekte zur Geschichte Hildesheims und Norddeutschlands. Der Museumsname verweist auf Hermann Roemer, einen Hildesheimer Mäzen, und Wilhelm Pelizaeus, dessen Sammlung den internationalen Ruf des Hauses begründete.
Quellen / Weiterführende Links
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