
Hoch über der Altstadt von Idrija steht die Burg Gewerkenegg, deren deutscher Name sich bis heute erhalten hat. In ihrem Inneren erzählt sie über den Bergbau in der ehemals zweitgrößten Quecksilberlagerstätte der Welt.
A museum a day keeps the boredom away

Hoch über der Altstadt von Idrija steht die Burg Gewerkenegg, deren deutscher Name sich bis heute erhalten hat. In ihrem Inneren erzählt sie über den Bergbau in der ehemals zweitgrößten Quecksilberlagerstätte der Welt.

Die Burg Kreuzenstein über Leobendorf wurde auf den Resten einer im Dreißigjährigen Krieg zerstörten Anlage im 19. Jahrhundert neu errichtet. Sie entstand aus tausenden historischen Bauteilen anderer Burgen, die der Polarforscher und Kunstmäzen Johann Nepomuk Graf Wilczek in ganz Europa zusammengetragen hatte.

Die Burg Theben (Hrad Devín) in der Nähe von Bratislava bewacht hoch über der Mündung der March in die Donau die Hainburger Pforte. Die weitläufige Anlage besticht mit ihrer Aussicht an der Grenze zweier Länder.

Die Franzensburg liegt auf einer kleinen Insel im Park von Laxenburg und ist entweder mit einer Fähre oder über einer kleinen Brücke erreichbar. Sie wurde in den Jahren 1801 bis 1836 im Auftrag von Kaiser Franz II./I. errichtet.

Die Burg Žužemberk (Grad Žužemberk) aus dem 13. Jahrhundert erhebt sich im gleichnamigen Ort hoch über dem Fluss Krka. Ihre sieben Wehrtürme stammen aus dem 16. Jahrhundert.

Für Bahnfahrer im steirischen Paltental ist sie ein gewohnter Anblick: die Burg Strechau. Zu den Attraktionen der zweitgrößten Burg der Steiermark zählen ein prachtvoll ausgestatteter Betraum und eine bemerkenswerte Automobilsammlung.

Die erste schriftliche Erwähnung von Zvíkov fand im Jahre 1234 statt. Die Burg liegt in Gemeindegebiet von Zvíkovské Podhradí auf einem Felsensporn zwischen den Flüssen Moldau und Otava. Für kurze Zeit wurden in ihren Mauern die Reichskleinodien verwahrt.

Die aus dem 11. Jahrhundert stammende Burg Trenčín diente Matthäus Csák viele Jahre lang als Herrschersitz. Der Name des markanten Matthäus-Turm erinnert heute an diesen einstigen Herrscher über die West- und Mittelslowakei.

Am Ende eines kleinen Waldweges in Maria Enzersdorf stoße ich überraschend auf die hoch aufragende Burg Liechtenstein. Ihr Name macht mich neugierig. Gibt es einen Zusammenhang mit dem Fürstentum Liechtenstein? Ja, den gibt es.

1533 wurde die Burg zum ersten Mal unter dem Namen Wagensberg erwähnt. 1672 erwarb sie der Polyhistor Johann Weichard von Valvasor und richtete hier seine Druckwerkstatt dort ein. Teile davon sind heute im Burgmuseum zu sehen.